ReStart – zurück in einen stabilen Schulalltag

Kurzbeschreibung

ReStart ist ein systemisch fundiertes Interventionsangebot zur Stabilisierung schulischer Teilhabe bei komplexen Problemlagen. Das Angebot richtet sich an Familien und Systeme, in denen Schulabsentismus oder Schulverweigerung eine zunehmende Rolle spielt oder sich bereits verfestigt hat.

Überblick Module

Frühwarnphase
Dauer: kurzfristig
Ziel: frühes Gegensteuern
Intensität: niedrig

ReStart-Basis
Dauer: 8–12 Wochen
Ziel: Stabilisierung
Intensität: mittel

ReStart-Intensiv
Dauer: mehrere Monate
Ziel: nachhaltige Veränderung
Intensität: hoch

Zielsetzung

  • Stabilisierung der Schulteilnahme
  • Stärkung elterlicher Handlungsfähigkeit
  • Entwicklung tragfähiger Alltagsstrukturen
  • Stabilisierung der Schulteilnahme

Methodik

Die Arbeit erfolgt phasenstrukturiert (Einstieg – Stabilisierung – Konsolidierung – Abschluss) und basiert auf systemischer Hypothesenbildung sowie klar definierten Zielindikatoren.

Leistungsbeschreibung

  • aufsuchende systemische Arbeit im Familiensystem
  • Analyse der Dynamiken (Familie – Schule – Kind)
  • Entwicklung konkreter Alltagsstrukturen Abstimmung mit Schule und Fachkräften
  • kontinuierliches Monitoring

Umfang und Setting

  • Dauer: ca. 8–12 Wochen (Basismodul)
  • Frequenz: 1–2 Termine pro Woche
  • Setting: aufsuchend und flexibel

Das Basismodul ist Teil eines gestuften Gesamtkonzepts (ReStart) und kann je nach Fallverlauf durch eine Frühwarnphase ergänzt oder in ein Intensivmodul überführt werden.

Monitoring und Evaluation

  • Schulanwesenheit
  • Kooperation
  • Konfliktdynamik

Regelmäßige Abstimmung mit dem Jugendamt.

Wirtschaftlichkeit

Frühzeitige Intervention kann kostenintensive Folgemaßnahmen reduzieren oder vermeiden.

Kosten

Kompakter Vergleich

Das ReStart-Basis-Modul liegt in einem ähnlichen Kostenrahmen wie mehrere Monate klassischer SPFH, bietet jedoch eine deutlich höhere Interventionsintensität, Zielklarheit sowie die konsequente Einbindung schulischer Kontexte.

Das ReStart-Intensiv-Modul bleibt zugleich deutlich unter den Kosten stationärer Hilfen. Durch die frühzeitige und strukturierte Intervention können somit sowohl ineffektive Verlaufsverlängerungen in niedrigintensiven Hilfen als auch kostenintensive stationäre Maßnahmen häufig vermieden oder verkürzt werden.

Abschluss

Zusammenfassende Bewertung des Hilfeverlaufs und fachliche Einschätzung zur weiteren Entwicklung.